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Warum sich James Braid geirrt hat

Artikel James Braid und Hypnose
Hypnose oder "Monoideismus"

Der Arzt James Braid ist in der Hypnose ein bekannter Mann. Er gilt als Wortschöpfer des Wortes "Hypnose", das er von dem altgriechischen Wort "hypnos" für Schlaf abgeleitet haben soll. Wobei man der Vollständikeit halber jedoch sagen muss, dass er nur den Begriff bekannt gemacht hat. Die Wortschöpfung an sich stammte von einem weniger bekannten Kollegen. Er stellte relativ schnell fest, dass Hypnose gar kein Schlaf ist und wollte das Phänomen in "Monoideismus" umbenennen, was im jedoch nicht mehr gelang. Aus diesem Grund ist die Bezeichnung für diesen Bewusstseinszustand falsch gewählt - oder etwa nicht?


Nonverbale Hypnose?

Unsere gesamte heute bekannte Hypnose stützt sich auf das gesprochene Wort und wird im Regelfall über die Entspannung eingeleitet. Ursprünglich hatte die Hypnose jedoch weit mehr nonverbale Elemente, auch energetische. Jeder kennt Vorurteile wie dieses, dass man einem Hypnotiseur nicht in die Augen sehen sollte. Was hat unsere heutige Hypnose jedoch mit den Augen zu tun? James Braid, und das war ein folgenschwerer Irrtum, war der Meinung, dass es irrelevant sei, ob ein Gegenstand oder die Augen des Hypnotiseurs angestarrt würden, um die Hypnose einzuleiten. Das Anstarren eines bestimmten Gegenstandes in einer bestimmten Position führt dazu, dass das Auge ermüdet und sich schließt.


Wissenschaft ist der aktuelle Stand des Irrtums

James Braid untersuchte die damalige Hypnose wissenschaftlich und alles, was man nach damaligem Wissensstand nicht erklären konnte, wurde weggelassen. Wir kennen heute also nur eine "zensurierte" Form der Hypnose, die auf dem medizinischen Wissen aus der Mitte des 19. Jahrhundert basiert. Langer Rede, kurzer Sinn: Wir wissen heute in diesem Bereich weniger als vor 170 Jahren, weil man damals vieles wissenschaftlich noch nicht erklären konnte und diese Elemente dadurch einfach entfernt wurden (Faszination, Mesmerismus, ...) und das war auch viel einfacher so. Einige Erfolge dieser Form der Hypnose basieren nämlich tatsächlich auf bestimmten Fähigkeiten des Hypnotiseurs und können nicht so einfach in ein paar Stunden gelernt werden.


Hypnose mit geöffneten Augen

Die ursprüngliche Hypnose funktionierte genauso bei geöffneten Augen. Fast jeder wird Bilder aus Micky Maus- oder Donald Duck-Heften kennen, wo eine Comicfigur hypnotisiert wird und dann die Augen geöffnet hat (oft mit Spiralen oder Sternen in den Augen). Die letzten großen Anwender dieser ursprünglichen Hypnose lebten Ende des 19. Jahrhunderts. Eine bekannte Hypnose-Persönlichkeit der damaligen Zeit war der Belgier Donato. Durch die wahnsinnigen Erfolge der Hypnotiseure in dieser Zeit, kam es zu einer richtigen "Hypnoseepidemie." Alle wollten diese Fähigkeiten lernen und so kam es, wie es fast immer kommt: Die Hypnose, insbesondere diese Form, wurde Ende des 19. Jahrhunderts verboten und das Wissen ging dadurch größtenteils verloren.

Wir forschen jetzt schon eine lange Zeit an dieser ursprünglichen, unvergleichbar wirksameren Hypnose, die ursprünglich ein System zur Heilung von Krankheiten war. Bei Anwendung dieser Techniken kommt es auch sehr häufig zum Gedächtnisverlust (Amnesie) der Klienten. Es ist also das, was auch heute noch viele Menschen über Hypnose denken.



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